Grundschulplanung: Mit Anlauf und sehenden Auges gegen die Wand gefahren!

Esther Kanschat, Grüne Fraktionsvorsitzende im Velbert Rat, zur Schieflage bei der Grundschulplanung

Seit Jahren fordern die Grünen in Velbert mehr Grundschulzüge. Denn ganz anders als von der Verwaltung jetzt behauptet, waren schon 2016 in der von der Gemeindeprüfanstalt beauftragten  Schulentwicklungsplanung mehr Züge für Velbert-Mitte gefordert worden. In dieser Analyse waren die Schülerzuwächse durch Zuwanderung in 2015 schon berücksichtigt worden. Das wurde aber offensiv von der Verwaltung und der GroKo in Velbert ignoriert. „Wir haben schon damals beantragt, anstelle der neuen, fünfzügigen Gemeinschaftsgrundschule Kastanienallee, zwei dreizügige Grundschulen an unterschiedlichen Standorten zu bauen“ so Frau Dr. Kanschat, Fraktionsvorsitzende der Grünen.

„Erstens, hätten wir schon in 2020 mindestens einen Zug mehr gehabt. Zweitens wäre man dem Prinzip „Kurze Beine, kurze Wege“ nachgekommen. Drittens hätte man an beiden Standorten Erweiterungsmöglichkeiten gehabt und könnte jetzt die in Planung befindlichen Schulen einfach um einen oder zwei Züge erweitern.“ Diese Vorschläge wurden von den Grünen gebetsmühlenartig in jedem Schulausschuss und im Rat wiederholt. Aber leider, auch gegen die Ergebnisse des Schulentwicklungsplans, ohne Erfolg. „Wir wären jetzt nicht in der misslichen Lage, wieder einmal unter Zeitdruck, eine neue Schule, wieder einmal zu spät, errichten zu müssen. Ausbaden müssen diese schlechte planerische Leistung nun die kommenden SchülerInnen und deren Familien.

Hier ein Artikel in der WAZ vom 14.06.2019 zu dem Thema „In Velbert-Mitte fehlt absehbar eine Grundschule“ (Bezahlinhalt der WAZ)

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