Deutsche Biere sind mit dem Unkrautvernichter Glyphosat belastet

Glyphosat – auch im Bier nachweisbar! (Grafik: Clker-Free-Vector-Images – pixabay.com

Schlechte Nachrichten für Bierliebhaber: In mehreren deutschen Bieren wurden Rückstände des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat nachgewiesen. Das berichtet t-online.de.

Bereits 2016 untersuchte das Münchner Umweltinstitut 14 der beliebtesten Biermarken. In allen Fällen wurden die Tester dabei fündig: Der höchste gemessene Wert wurde bei der Sorte Hasseröder Pils festgestellt, er lag bei 29,74 Mikrogramm pro Liter. Die geringste Konzentration wurde bei der Marke Augustiner Helles nachgewiesen, sie lag bei 0,46 Mikrogramm Glyphosat pro Liter. Im extremsten Fall lag der Wert 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser.

Diese Werte wurden 2016 gemessen:

Biersorte gemessener Glyphosatwert
Augustiner Helles 0,46 Mikrogramm pro Liter
Franziskaner Weißbier 0,49 Mikrogramm pro Liter
Beck’s Pils 0,50 Mikrogramm pro Liter
Bitburger Pils 0,55 Mikrogramm pro Liter
Paulaner Weißbier 0,66 Mikrogramm pro Liter
Erdinger Weißbier 2,92 Mikrogramm pro Liter
Krombacher Pils 2,99 Mikrogramm pro Liter
König Pilsner 3,35 Mikrogramm pro Liter
Oettinger Pils 3,86 Mikrogramm pro Liter
Veltins Pilsener 5,78 Mikrogramm pro Liter
Radeberger Pilsner 12,01 Mikrogramm pro Liter
Warsteiner Pils 20,73 Mikrogramm pro Liter
Jever Pils 23,04 Mikrogramm pro Liter
Hasseröder Pils 29,74 Mikrogramm pro Liter

Das sind die neuen Werte des Unkrautvernichters im Bier

Das umstrittene Herbizid Glyphosat ist weiterhin in deutschem Bier nachweisbar. Allerdings gehen die gemessenen Rückstände des Unkrautbekämpfungsmittels deutlich zurück, wie eine Untersuchung des privaten Münchner Umweltinstituts vom Sommer 2017 ergab.

Hier geht es zum ganzen Beitrag auf www.t-online.de

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