Pöstchenschieberei

 

„Normale Vorgänge“ in Velbert – oder was die SPD, CDU, FDP, VA, etc. dafür halten

 

Unsere Kritik an der Pöstchenschieberei (WZ v. 09.10.12) und vor allem die Antwort der SPD auf deren Homepage
(http://spd-velbert.de/meldungen/1622/121346/Gerno-Boell-Schlereth–Wolfgang-Werner-Kritik-der-Gruenen-an-Personalentscheidungen-ist-populistische-Effekthascherei.html) kann zusammengefasst mit 2 Worten kommentiert werden:
„Treffer! Versenkt!“

Mit Erstaunen und Befremden haben wir den Vorwurf der SPD, unserer Fraktion ginge es nicht um das Wohl der Stadt Velbert, zur Kenntnis genommen. Hochinteressant auch, dass die Idee, den Bürgermeister und Kämmerer jetzt schon für die Zeit nach der nächsten Wahl finanziell abzusichern, als „völlig normal“ bezeichnet wird.
Ein Wahlamt auf Zeit bedeutet eben auch Entschädigung nur auf die gewählte Zeit. Die einzige Ausnahme ist das Amt des Bundespräsidenten. Von daher ist der vermeintliche Anspruch auf einen Posten mit gleicher Dotierung weder legal noch legitim und offenbart nur das merkwürdige Amtsverständnis.
Wir sind also gegen das Wohl der Stadt, wenn wir nicht unwichtige Spitzen-Positiohnen offen ausschreiben wollen, damit wir dort die beste Person bekommen. Merkwürdig, dass es noch Betriebe gibt, die Anzeigen schalten, wenn sie Stellen offen haben – es geht ja auch so, wie man sieht. Jeder Personalchef handelt also, wenn er Stellen ausschreibt, gegen das Wohl seiner Firma – so denkt offenbar die SPD.
Unserer Erfahrung nach ist es merkwürdigerweise „völlig normal“, dass Stellen ausgeschrieben werden. Dass KandidatInnen sich dafür bewerben müssen und dann aus den KandidatInnen der oder die beste ausgewählt wird.
Nur so kann man im übrigen Frauenförderpläne ernst nehmen und Chancen auf weibliche Chefs wahren.
Wer hat da wohl den Zeitgeist verschlafen?
Thomas Auer, Velbert 11.10.12

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